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NEWS
UNO: Gegenwärtige Entwicklungsmodelle gefährden Ressourcen der Erde Die derzeitigen Entwicklungsmodelle gefährden auf Dauer den weltweiten Lebensstandard und die natürlichen Ressourcen der Erde. Dies geht aus dem jetzt veröffentlichten Bericht "Globale Herausforderung, Globale Chance" der Vereinten Nationen hervor, der kurz vor dem Weltgipfel über nachhaltige Entwicklung in Johannesburg veröffentlicht wurde. Dem Bericht zufolge ist mehr Unterstützung für nachhaltige Entwicklung notwendig, um die globalen Ressourcen besser handhaben zu können.
Weltklima: Braune Wolke bedroht Südostasien
Agrar: Hat der Rinderwahn die USA erreicht?
Welt-Atlas für Biodiversität vorgestellt - rascher Artenverlust
Das UN-Umweltprogramm UNEP macht mit einem umfassenden Atlas auf den raschen weltweiten Artenverlust aufmerksam.
KlimaKompakt: Aktuelle Berichte von GermanWatch zum Klimaschutz
Agenda 21 in Israel Israel gehört zu den Staaten, in welchen die Böll Stiftung Nichtregierungsorganisationen bei ihren Vorbereitungen zum Weltgipfel unterstützt. Die israelische NRO-Koalition hat nun einen unabhängigen Report zur landesweiten Umsetzung der Agenda 21 vorgelegt. Dieser „Schatten-Bericht“ wurde während der PrepCom IV der Öffentlichkeit vorgestellt und steht nun zum Download bereit.
Zivilgesellschaft: Gruppen haben seit Rio an Einfluss gewonnen Seit dem Rio-Gipfel gelten Nichtregierungs-Organisationen (NRO) als anerkannte Gesprächs- und Kooperationspartner auf der politischen Weltbühne. Die anfängliche Euphorie ist bei vielen Umweltschützern und Entwicklungsaktivisten angesichts von Rückschlägen im Rio+10 Prozess aber der Ernüchterung gewichen. Dennoch werden zum Johannesburg-Gipfel bis zu 60.000 NRO-Vertreter erwartet.
DIHK fordert von Parteien: Atomausstieg teilweise rückgängig machen
Baden-Württemberg: Mehrere Pannen in Atomkraftwerken - Trittin fordert Aufklärung Eine Reihe neuer Pannen in zwei Atomkraftwerken in Baden-Württemberg hat am Montag Bundesumweltminister Jürgen Trittin auf den Plan gerufen.
Bundeskabinett beschließt dritten Nationalbericht zum Klimaschutz Deutschland hat seine Spitzenstellung beim Klimaschutz weiter behauptet. Nur noch knapp zwei Prozentpunkte trennen die Bundesrepublik von ihrem Kyoto-Reduktionsziel, bis 2008/2012 die Treibhausgase um 21 % zu reduzieren. Das ist das Fazit des dritten Nationalberichts zum Klimaschutz, den das Kabinett diese Woche verabschiedete. Große Erwartungen setzt die Bundesregierung auch in andere Klimaschutzvorhaben, wie etwa das Neue Energien Gesetz, das während der Legislaturperiode umgesetzt wurde. Diese werden aber erst, so Umweltminister Jürgen Trittin, in den kommenden Jahren ihre Wirkung zeigen.
NABU: Gutes Zeugnis für rot-grüne Umwelt- und Naturschutzpolitik Der Naturschutzbund NABU hat der rot-grünen Bundesregierung eine insgesamt gute Bilanz bei Naturschutz und Umweltpolitik bescheinigt.
Gipfel ohne Bush: Powell führt US-Delegation an
Colin Powell stellt die Positionen der USA auf dem Weltgipfel vor
UNO: Gebühr für Gipfel UN will Besucher des Erdgipfels zur Kasse bitten, um reisebedingten Treibhauseffekt auszugleichen.
Weltgipfel: Entwurf des Programms für die Plenarsitzung
Studie: Naturschutz zahlt sich aus Naturschutz zahlt sich aus - und zwar in Milliardenhöhe. Ein internationales Team von Umweltforschern und Wirtschaftswissenschaftlern errechnete ein Kosten-Nutzen-Verhältnis von 1:100.
Club of Rome: Globale Wirtschaftsleistung kann sich verzehnfachen Der Club of Rome hält nach einem Bericht der «Frankfurter Rundschau» eine Verzehnfachung der globalen Wirtschaftsleistung für möglich. Zugang zu Computer, Internet, Alphabetisierung und eine deutlich bessere Nutzung der Rohstoffe seien dafür der Schlüssel.
Stoiber will Umweltpakt schmieden - Trittin dazu: «Oberflächlich» Unionskanzlerkandidat Edmund Stoiber will nach einem Wahlsieg im Herbst einen nationalen Umweltpakt mit der Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Kräften schmieden.
Ein Skandal jagt den nächsten - eine Positivliste ändert das nicht Seit Jahresbeginn vergeht den Verbrauchern der Appetit beinahe wöchentlich, ein Skandal jagt den nächsten: Nitrofen ist kaum verdaut, schon macht MPA Schlagzeilen.
Millionenspende aus Deutschland Deutschland unterstützt den Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung (Rio + 10) in Johannesburg mit einem Millionenbetrag.
Südafrikas Präsident Mbeki will Konsens für Johannesburg-Gipfel
Gimme hope Joanna - Was wird der Gipfel bringen? Marc Berthold vom Washingtoner Büro der Böll Stiftung nahm am vierten udn letzten Vorbereitungstreffen zum Weltgipfel teil. Er berichtet über die Resultate, Regierungspositionen, die Kritik der Nichtregierungsorganisationen sowie die Herausforderungen, die sich damit für den Weltgipfel stellen.
10 verlorene Jahre - 10 gebrochene Versprechen - Greenpeace-Jugendliche startete Kampagne zum Weltgipfel in Johannesburg Rund 100 Greenpeace-Jugendliche gingen in zehn Städten Deutschlands auf die Strasse, um mit jeweils 10-stündigen Aktionen auf ihre Forderungen zum bevorstehenden Weltgipfel in Johannesburg aufmerksam zu machen. Mit Theatestücken, Kostümen und Infoständen zeigten sie dabei ein facettenreiches Kampagnenangebot. Trotz unterschiedlicher Bilder war allen eine Botschaft gemein: "10 verlorene Jahre – 10 gebrochene Versprechen!"
Trittin: Kurz vor Weltgipfel immer noch Streit um zentrale Punkte Gut einen Monat vor dem Weltgipfel für Umwelt und Entwicklung im südafrikanischen Johannesburg ist ein Erfolg der bislang größten UN-Konferenz fraglich.
Schröder in Johannesburg nun doch dabei!
Dossier zum Thema „Finanzierung globaler öffentlicher Güter“ am 15. Mai veranstalteten die Heinrich-Böll-Stiftung und WEED einen Workshop zum Thema "Konzept und Finanzierung Globaler Öffentlicher Güter". Zu den Themen des Workshops veröffentlichte der Umweltinformationsdienst "punkt.um" nun ein Dossier mit Beiträgen von Inge Kaul, Thilo Pahl, Ingrid Spiller und Jens Martens. Ein ausführlicheres Arbeitspapier von Roland Hain und Jens Martens zu diesem Thema wird im Laufe der nächsten vier Wochen - rechtzeitig vor dem Johannesburg-Gipfel - erscheinen und ist dann bei WEED erhältlich.
Konsumieren wir uns zu Tode? WWF stellt „Living Planet Report “ vor Was den Verbrauch an natürlichen Ressourcen angeht, liegen die Deutschen längst im „roten Bereich“ - zu diesem Ergebnis kommt der WWF in seinem neuesten „Living Planet Report“. Rechnerisch benötigen die Deutschen pro Kopf 4,7 Hektar Fläche, um ihren Bedarf an Nahrung, Energie und Infrastruktur zu befriedigen. Das ist mehr als doppelt so viel wie der Planet verkraften kann. Rechnet man die zur Verfügung stehende landwirtschaftliche Fläche und den natürlichen Reichtum der Wälder, Flüsse und Meere auf die Bevölkerung um, stünden jedem Erdenbürger 1,9 Hektar zur Verfügung. Im weltweiten Durchschnitt liegt der Flächenverbrauch pro Kopf jedoch schon jetzt bei 2,3 Hektar. „Da wir keinen zweiten Planeten haben, ist es höchste Zeit umzusteuern“, fordert Bernhard Bauske vom WWF Deutschland. Der bevorstehende Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung (WSSD) in Johannesburg biete hierzu eine Chance. Es gelte, konkrete und verbindliche Maßnahmenpläne zu vereinbaren, um Ressourcen effizient!
Die Förderung kommunaler Eine-Welt-Arbeit bleibt erhalten Im von der Landesregierung NRW beschlossenen Entwurf des Haushalts 2003 bleibt die Förderung kommunaler Eine-Welt-Arbeit zu 80 Prozent erhalten. Umweltministerin Bärbel Höhn hat sich im Kabinett erfolgreich für diese Förderung bürgerschaftlichen Engagements eingesetzt. „Die Unterschriftenkampagne der Eine-Welt-Gruppen hat uns sehr beeindruckt“ sagte die Ministerin gegenüber dem Eine-Welt-Netzwerk. Innerhalb von nur drei Wochen hatten rund 2500 Engagierte einen „Aufruf gegen den Kahlschlag bei der Eine-Welt-Arbeit“ unterschrieben.
Greenpeace fordert oekologischen Aufbruch Angesichts der weltweit ungebremsten Umweltzerstoerung hat Greenpeace die Politik der Bundesregierung als halbherzig und die Positionen der Opposition als Desaster bewertet. Die "Kriegsfuehrung gegen unsere Erde" erfordere ein konsequenteres Handeln zum Schutz der Umwelt, sagte Greenpeace-Geschaeftsfuehrerin Brigitte Behrens bei der Vorstellung der umweltpolitischen Forderungen von Greenpeace fuer die kommenden Jahre. "An die Stelle des Primats der Wirtschaft muss das Primat der Oekologie treten." Im Rueckblick auf die letzten vier Jahre ist Greenpeace vor allem von der Opposition enttaeuscht. Union und FDP haben durch ihre polemische Anti-Oekosteuerkampagne ihre oekologische Glaubwuerdigkeit auf Jahre verspielt.
"Mission Possible": Tausende guter Ideen fuer den Weltgipfel in Johannesburg Noch 60 Tage bis Johannesburg: Dass dies kein unmoeglicher Auftrag fuer die Politiker ist, sollte ein bundesweiter Ideenwettbewerb zeigen. Unter dem Motto "Mission Possible - kaempft fuer die Umwelt" hatte Bundesumweltminister Juergen Trittin im vergangenen Herbst Kinder und Jugendliche aufgerufen, Ideen und Projekte zu entwickeln. Mit ueberwaeltigendem Erfolg: Mehr als 100.000 Jugendliche machten mit. Die besten Beitraege praemierte Trittin auf der Abschlussveranstaltung im Berliner "Tempodrom". Einige der Gewinner werden den Bundesumweltminister zum Weltgipfel nach Johannesburg begleiten. "Dieser Wettbewerb hat gezeigt, wie sehr sich gerade junge Leute fuer den Umweltschutz interessieren und wie viel Spass ihnen dieser Einsatz gemacht hat", sagte Trittin.
Nachhaltigkeit im kommenden Kabinett - Boell-Stiftung stellte Studie vor In der Bundesrepublik Deutschland ist das Leitbild der Nachhaltigkeit vor allem seit 1998 unter der rotgrünen Bundesregierung zu einem bedeutsamen Referenzpunkt politischer und gesellschaftlicher Praxis geworden. Am 27. Juni stellte Martin Jaenicke eine Studie zu kuenftige Perspektiven & Vorgaben vor. [Mehr...]
Jo-burg: Wenig Chancen für eine globale nachhaltige Entwicklung Zehn Jahre nach der Umwelt- und Entwicklungskonferenz von Rio zeigt sich, dass die Politik wenig getan hat, um den Weg für eine nachhaltige Entwicklung zu bahnen. Die Wälder werden weiter abgeholzt, die CO2-Emissionen nehmen zu statt ab, die Hälfte der Weltbevölkerung leidet an Krankheiten, die durch unsauberes Trinkwasser verursacht werden. Das ist in Vergessenheit geraten, die Finanzmittel sind geschrumpft. Daran wird sich, so vermutet Barbara Unmüßig, auch in Johannesburg nichts ändern: Globale Nachhaltigkeitspolitik steht unter dem Freihandelsvorbehalt - umgekehrt sollte es sein. [Mehr...]
Schuldenerlass für Ecuador und keine ökologische Katastrophe Anlässlich der Protest-Postkartenaktion gegen den geplanten Bau einer Ölpipeline durch Ecuador erklärt die finanzpolitische Sprecherin von Buendnis 90/Die Gruenen, Christine Scheel: [Mehr...]
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