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Energie
Wirtschaftsfaktor "Erneuerbare Energien":
80 Staaten sichern Ausbau zu

 

Nur vier Tage nach dem Ende des Weltgipfels in Johannesburg, haben sich mehr als 80 Staaten der EU angeschlossen und dem verbindlichen Ausbau erneuerbarer Energien zugestimmt. Wieczorek-Zeul betonte gegenüber dpa: „Erstmals sind mit dieser globalen Allianz die Fronten zwischen Nord und Süd und auch innerhalb der Gruppe der Entwicklungsländer durchbrochen worden.“ So sagten unter anderem Länder wie Brasilien, Neuseeland, Südafrika, die Schweiz und viele kleine Inselstaaten ihre Teilnahme an der Initiative zu. Schon im nächsten Jahr wollen diese Staaten auf einer Konferenz in Deutschland über die Ziele und genauen Zeitpläne zum Ausbau erneuerbarer Energien abstimmen. [Mehr...]

Kurswechsel: Ein Beitrag der Böll-Stiftung zur globalen Energiedebatte

Forscher: Europa kann Energie-Supermacht der Zukunft werden  mm

Weitere Informationen zum Thema

 
Foto: AN Bonus



Energiewende
Wege zur nachhaltigen Energiewirtschaft in Deutschland

Wie sieht die Zukunft der Energie in Deutschland aus? Im Auftrag der Heinrich Böll Stiftung hat das Öko-Institut eine umfangreiche Studie vorgelegt, die einen Blick in die zukünftige Energiewirtschaft erlaubt. Auf der Grundlage verschiedener Untersuchungen entwickelt diee Publikation Strategien für eine neue, alternative Energiewirtschaft und entwirft verschiedene Szenarien für das Jahr 2020.
Publication: World Summit Paper #15: Energy Turnaround -- The Path to a Sustainable Energy System in Germany. [Mehr...]

Böll-Stiftung: Energieforum auf dem Weltgipfel

EU-Position: Energie & Entwicklung

EU-Kommission: Entwicklungszusammenarbeit bei Energiefragen





 Nachhaltige Energie und Außenwirtschaftsförderung

  Eine Tagung der Heinrich Böll Stiftung vom 8.3.2002 

Mit Hermesbürgschaften, Investitionsgarantien und Krediten unterstützt die Bundesregierung die Tätigkeiten deutscher Unternehmen im Ausland, insbesondere in Transformations- und Schwellenländern. Dabei stellt sie Weichen in der Energiepolitik weit über die eigenen Landesgrenzen hinaus. Doch weder der eigene Beschluss zum Ausstieg aus der Atomenergie noch international eingegangene Verpflichtungen zum Umwelt- und

 
Foto: H.-G. Oed

Klimaschutz schlagen sich bisher umfassend in der Außenwirtschaftsförderung nieder. Leittechnik für Atomkraftwerke, Gaspipelines, Kohlekraftwerke und Großstaudämme gehören noch immer zum Portfolio der Förderinstrumente, während der Anteil nachhaltiger Energieträger an der Förderung verschwindend gering ist.  Damit steht die Bundesregierung symptomatisch für andere Industrieländer des Nordens, die mit ihrer Außenwirtschaftsförderung Milliarden von Dollar in klimaschädliche Energieprojekte in Entwicklungsländern pumpen: Allein die Unterstützung, die die Exportkreditversicherungen der USA von 1992 bis 1998 vergaben (23,2 Mrd. US$), wird zur Freisetzung von 29,3 Mrd. Tonnen Kohlendioxid führen. Die Bundesregierung erhebt bisher nicht einmal den CO2-Ausstoß um abzuschätzen, welche Klimaauswirkungen ihre Außenwirtschaftsförderung hat.

Um die schädlichen Auswirkungen des Klimawandels noch zu verhindern, müsste der Anteil der erneuerbaren Energien am weltweiten Energieverbrauch bis zum Jahr 2050 auf 40% ansteigen. Bisher werden jedoch nicht einmal 2% der Energieinvestitionen in Entwicklungsländern im Bereich erneuerbarer Energien getätigt. Die Länder des Nordens sind daher dringend gefragt, entsprechende Förderung bereitzustellen. Diese darf nicht auf die stetig geringer werdende Entwicklungshilfe abgewälzt werden, sondern gerade die Außenwirtschaftspolitik mit ihrem vielfachen Fördervolumen muss hier richtungsweisend aktiv werden.

Dabei sind die Klimaauswirkungen nur eine der negativen Folgen derartiger Energieprojekte. Die Vertreibung tausender Menschen, die Verseuchung von Landschaft und Grundwasser sowie die Zunahme der Auslandsverschuldung sind nur einige weitere Konsequenzen nicht-nachhaltiger Energiepolitik. Oft dienen die Projekte nicht einmal der Stromversorgung der lokalen Bevölkerung, sondern sollen durch Export den Energiehunger der Metropolen oder reicher Nachbarländer stillen. Bedarfsanalysen und Alternativenabschätzungen oder die Konsultation der Betroffenen vor Ort sind jedoch bisher keine Voraussetzungen für eine Förderung von Energieprojekten durch Exportkredit-Agenturen der Industrieländer.

Mit dem Workshop sollen die bisherige Förderpraxis der Exportkreditagenturen von Projektbetroffenen beleuchtet und Möglichkeiten der Umsteuerung erörtert werden. Gäste aus Indien, Indonesien, der Tschechischen Republik sowie den USA und von den Philippinen diskutieren mit politischen Vertreter-/innen aus der Bundesrepublik.

Mehr Infos zur Tagung: (in Vorbereitung) 


 
 
 
 
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     Jo-Burg Special

 Zehn Jahre nach Rio war Johannesburg vom 26. August bis 4. September 2002 Gastgeber des Weltgipfels für Nachhaltige Entwicklung. Diese Seite informiert über Ziele, Erreichtes und Hintergründe und stellt die Aktivitäten der Stiftung und ihrer Partnerorganisationen vor. Weitere Infos bieten zudem unsere internationale Seite ww.worldsummit2002.org sowie www.boell.de.


u Ergebnisse

Berichte vom Gipfel mm

Politische Erklärung mm

Implementierungsplan
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Bericht von IISD

taz: Australien auf gutem Weg       

Welt:  Protest in schwindelnder Höhe   

fr: Afrika soll schöner werden         

Spiegel: "Firmen sind Regierungen weit voraus"         

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Hintergrund

Von Rio nach Johannesburg- 10 Jahre danach
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Was kann erreicht werden?

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Welthandel versus Nachhaltigkeit  mm
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Gastgeberstadt Johannesburg 
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Gerechtigkeit braucht Verzicht

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