BÖLL ZUM GIPFEL
  Countdown für Johannesburg & Umweltfestival Berlin
 
 
  Countdown für Johannesburg - Konferenz vom 31.5.-1.6.2002 

Wo stehen wir 10 Jahre nach Rio? Welchen Herausforderungen muss eine deutsche Politik nachhaltiger Entwicklung begegnen, und was ist die Rolle Deutschlands vor dem Weltgipfel? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der zweitägigen Konferenz „Countdown für Johannesburg“ in Berlin.
Auf Einladung der Heinrich Böll Stiftung und des Forums Umwelt & Entwicklung diskutierten die rund 300 Teilnehmern aus dem In- und Ausland in vier Foren zu den Themen Energie Ernährung, Globalisierung und Mobilität. 

 




Fotos: Marion Book & Heinrich Böll Stiftung

Während der Konferenz suchten die verschiedenen Akteure gemeinsam nach Antworten. Aus ihren unterschiedlichen Perspektiven formulierten sie Anforderungen an die deutsche Politik - für eine Zukunft für alle, auf dem Weg nach Johannesburg. Höhepunkte waren die Präsentation der Böll-Gruppe Südperspektive, die eien Bilanz deutscher Nachhaltigkeitspolitik aus der Sicht der Südländer zogen sowie die gemeinsame Formulierung von zehn Forderungen an die Bundesregierung. 

100.000 Berliner nehmen an der traditionelle Fahrradsternfahrt des ADFC teil

Über 100.000 RadfahrerInnen verwandelten Berlin am Sonntag in ein Fahrradparadies. Die Fahrradsternfahrt wird seit 1995 vom ADFC Berlin in Verbindung mit dem Umweltfestival anlässlich des Tages der Umwelt durchgeführt. Die Veranstalter stellten die diesjährige Sternfahrt unter das Motto "Auf dem Weg nach Johannesburg".


Fahrradsternfahrt 2002 / Bilder: ADFC

Das Umweltfestival der Grünen Liga – Europas größter Ökomarkt

Die Grüne Liga verwandelte mit ihrem Umweltfestival Unter den Linden in Berlin-Mitte wieder zu Europas größtem Öko-Markt.  Das "Dorf der Nachhaltigkeit" bildete dabei den Höhepunkt des Festivals, die unter dem Motto "Globale Gerechtigkeit ökologisch gestalten" stand. Das Dorf war Schauplatz für die vielfältigen Aktivitäten der Kampagnenmitglieder.


Impressionen aus dem Dorf der Nachhaltigkeit / Fotos: Marion Book

Auf einer Aktionsbühne stand Verbraucherministerin Renate Künast zu den aktuellen Ereignissen im Nitrofen-Skandal Stellung. Künast betonte, dass ihr Ministerium den Futtermittelskandal rigoros aufklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen werde. Die Öko-Verbände rief sie auf, als Lehre aus dem Skandal endlich einen gemeinsamen Bundesverband zu gründen.




Rede von Künast
/ Übergabe der NRO-Forderungen an Minister Trittin / Fotos: Marion Book

10 Punkte für Nachhaltige Entwicklung
Anforderungen an Deutschlands Position beim Johannes-Burg Gipfel

"Merkposten" -
Anmerkungen von Christa Wichterich (NRO-Frauenforum)

Bundesumweltminister Trittin unterstützte die Forderungen von Künast. Auf der Bühne nahm er zudem die Forderungen von zehn NRO´s für den Johannesburg-Gipfel entgegen. Hierzu wurden dem Minister symbolisch Gegenstände überreicht. Trittin versprach, sich für die Fordrungen einzusetzen.

Das Umweltfestival wird von der Grünen Liga Berlin wie die Fahrradsternfahrt seit 1995 veranstaltet und ist auch das Ziel der Sternfahrt. Mitmachen, bewegen, verändern heißt hier die Devise. Hunderte Stände und Aktionen von Ökomarkt bis Mobilität boten Information, Beratung und Lebensfreude rund um das Thema Bio-Landwirtschaft und Nachhaltige Wirtschaften.

 


 
 
 
 
Hilfe

     Jo-Burg Special

 Zehn Jahre nach Rio war Johannesburg vom 26. August bis 4. September 2002 Gastgeber des Weltgipfels für Nachhaltige Entwicklung. Diese Seite informiert über Ziele, Erreichtes und Hintergründe und stellt die Aktivitäten der Stiftung und ihrer Partnerorganisationen vor. Weitere Infos bieten zudem unsere internationale Seite ww.worldsummit2002.org sowie www.boell.de.


u Ergebnisse

Berichte vom Gipfel mm

Politische Erklärung mm

Implementierungsplan
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Bericht von IISD

taz: Australien auf gutem Weg       

Welt:  Protest in schwindelnder Höhe   

fr: Afrika soll schöner werden         

Spiegel: "Firmen sind Regierungen weit voraus"         

[Mehr...]


u
Hintergrund

Von Rio nach Johannesburg- 10 Jahre danach
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Was kann erreicht werden?

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Welthandel versus Nachhaltigkeit  mm
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Gastgeberstadt Johannesburg 
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Gerechtigkeit braucht Verzicht

u Links

UN-Seite zum Gipfel      m

Gemeinsame Seite des BMU und des BMZ  m

Experteninfos von IISD  m

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