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JO-BURG WEGWEISER |
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Viele NGO-Vertreter bleiben im offiziellen Kongresszentrum Sandton vor der Tür
In der Frage des Zugangs zum Sandton Kongresszentrum, dem offiziellen Verhandlungsort des Gipfels, erhitzen sich die Gemüter der NGO-Vertreter immer weiter. Am Dienstag wurde ein neues Zugangssystems eingeführt, nach dem die ersten 6000 NGO-Delegierten Einlass nach Sandton bekommen. Wer später kommt, muss warten. Akreditiert sind aber über 10.000 NGO-VetreterInnen. Gleich am Dienstag bildeten sich vor dem Eingang lange Schlangen. Die wenigen glücklichen Frühaufsteher äußerten ihre Empörung bei einem Treffen mit Vertretern der UN und der südafrikanischen Regierung. Schon am Montag hatten sich NGO-Vertreter mit dem südafrikanischen Präsidenten Mbeki getroffen. Einige der NGO-Leute appellierten sichtlich aufgebracht an ihre Kollegen Sandton aus Protest zu verlassen. Einige gingen, die Mehrheit der NGO in Sandton wandte sich aber gegen einen demonstrativen Auszug – zumindest bis auf weiteres. Wie Hohn klingt in diesem Zusammenhang die Aussage einer UN-Sprecherin vom Dienstag morgen, dass der Gipfel bislang “glatt und problemlos” verlaufe. Dabei ist der Zugang zu den eigentlichen Verhandlungen offensichtlich selbst für die wenigen NGO-Vertreter schwierig, die bis ins räumliche Herz der Gipfelverhandlungen vordringen konnten. So blieben die im sogenannten “Wiener Verfahren” angesetzten Verhandlungstreffen, bei denen jeweils nur ein Vertreter der verschiedenen Regierungsgruppierungen wie EU oder G77 für die gesamte Gruppe spricht, der Zivilgesellschaft zumindest am Montag verschlossen. Eine Vertreterin der UN bezeichnete dies später als “Missverständnis der Sicherheitskräfte.” Allerdings ist merkwürdig, dass im UN-Verhandlungstagesprogramm für Dienstag die Treffen im “Wiener Verfahren” wiederum nur als “geschlossene Treffen” vermerkt waren.
Weitere Nachrichten: NGO-Koalition: Johannesburg nicht vorzeitig abschreiben mm Gipfel der geteilten Zivilgesellschaft – südafrikanische Innenpolitik entzweit NGO |
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