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Kleine Fortschritte bei Handel und Finanzen
In der Kontaktgruppe zu Handel, Finanzen und Globalisierung versuchen die USA nach Angaben von NGO-Beobachtern offenbar alles in ihrer Macht stehende, um den Text weiter abzuschwächen. Die Unterhändler tagten am Dienstag bis 3.30 Uhr in der Nacht. Sie schlossen ihre Sitzung mit einer neuen Textversion, in der Einigung in 52 Paragraphen erzielt werden konnte. 22 Unterabschnitte sind weiter strittig, darunter vor allem die Schlusselfrage der Reduzierung von Subventionen. Einigung konnte vor allem auch in den Handelsfragen erzielt werden, die nach Aussagen von Botschafter Ashe, dem Vorsitzenden der Kontaktgruppe, im wesentlichen "die in Doha getroffenen Vereinbarungen bestätigen und auf eine neue Ebene" brachten. Dies sind schlechte Neuigkeiten für viele globalisierungskritische NGO. "Alles, was im Ashe-Papier verändert wurde, wurde zum Schlechteren geändert," klagte ein NGO-Vertreter, der sich in die Verhandlungen geschmuggelt hatte und die Hauptschuld daran dem "schlechten Einfluss" der USA gab. Nach seiner Aussage sind die USA zum Beispiel der Ansicht, dass jeder Hinweis auf die Reformbedürftigkeit der internationalen Finanzinstitutionen unnötig sei, weil, so ein US- Unterhändler, Zugang zu Organisationen wie der Weltbank und deren Transparenz "sehr gut" seien. Auch Textteile, die sich mit der Finanzierung internationaler Organisationen, mit ausländischen Direktinvestitionen und Exportkrediten beschäftigen, sind in der derzeitigen Textversion sogar noch schwächer als die bei der UN Konferenz für Entwicklungsfinanzierung in Monterrey im März 2002 getroffenen Vereinbarungen.
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