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Weltnachhaltigkeitsgipfel 2002
Unsere Berichterstattung: - "Wasserstandsmeldungen" - Zusammenfassung der Ergebnisse - Kampf um Köpfe - Dialog & Lobbyismus - NGO-Perspektiven - Impressionen - Bilder aus Jo-Burg
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"Wasserstandsmeldungen" - Zusammenfassung der Ergebnisse
Fazit des Abschlusstages: Der Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung (WSSD) ist gestern nach einem zehntägigen Verhandlungsmarathon zu Ende gegangen. In einer Abschlusskonferenz am Mittwoch verabschiedeten Vertreter aus mehr als 190 Staaten einen 70-seitigen Aktionsplan, um die Lösung der drängenden weltweiten Probleme anzugehen. Zum Abschluss ein Papier voller fauler Kompromisse mm Der Aktionsplan von Johannesburg
03.09.02: "Gipfel der nachhaltigen Enttäuschung" vor dem Abschluss Mit einer Einigung über eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Frauen haben Delegierte des Weltgipfels in Johannesburg den Weg für eine Abschlusserklärung der Konferenz am Mittwoch frei gemacht. Ein trübes Fazit ziehen Umweltgruppen: Nur das Minimalziel sei erreicht worden, Rückschritte beim Ausbau einer Welt-Hausordnung zu verhindern. Was ist erreicht worden? ? Entwurf der Abschlusserklärung: schöne Worte, aber zu unscharf
Nach Johannesburg: Globalisierung in soziale und ökologische Bahnen lenken Die Bilanz des Weltgipfels in Johannesburg bleibt zwiespältig: Den bitter notwendigen Sprung nach vorn bei der Bekämpfung der Armut und dem Schutz der Umwelt hat Johannesburg nicht gebracht. [Mehr...] Veranstaltungshinweis: Germanwatch und Heinrich-Böll Stiftung laden ein
SPECIAL: Gipfelergebnisse Klima & Energie: ? UN-Gipfel findet Kompromiss zu erneuerbaren Energien mm ? Weltgipfel einigt sich auf Erklärung zum Klimaschutz mm ? Durchbruch bei Klimaverhandlung mm Artenschutz: ? Weltgipfel einigt sich auf besseren Artenschutz bis 2010 ? Böll's Breakfast Briefing - Wem gehort die Artenvielfalt? Globalisierung & Handel: ? Johannesburg-Gipfel muss Unternehmen zur Übernahme globaler Verantwortung zwingen m ? GermanWatch zu globalem Handel (PDF) m ? Special: Grenzen der Globalisierung
Wasser: ? UN-Gipfel meldet Erfolg beim Kampf für Wasser ? Durchbruch bei Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung ? Böll`s Breakfast Briefing - Wasser ? Weltweite Wasserknappheit Gesundheit: ? Soweto: NEIN zu Kindesmissbrauch, Vergewaltigung und AIDS ? Der Einfluss von Weltanschauung und Kultur auf die HIV/AIDS-Pandemie Beurteilungen: ? Bundesregierung sieht "klare Erfolge" ? Deutsche NGO: Gipfel kein Rückschlag
02.09.02: Minimalkonsens bei Energie-Frage Beim Weltgipfel in Johannesburg haben sich die Regierungen auf einen Kompromiss in der Frage der künftigen Nutzung erneuerbarer Energien verständigt. In der am Montag erreichten Vereinbarung verpflichten sich die Länder zu einem "deutlichen Anstieg" des Gebrauchs umweltfreundlicher Energien wie Windkraft oder Sonnenenergie, ohne sich allerdings auf konkrete Zielwerte festzulegen. NGO-Vertreter zeigten sich darüber enttäuscht und bezeichnen den Gipfel als gescheitert. Dazu Greenpeace: "Die Amerikaner, Saudis und Japaner haben bekommen was sie wollten ... es ist schlimmer als wir es uns hätten vorstellen können." Bundeskanzler Gerhard Schröder hat die Ergebnisse dagegen als Erfolg gewertet. Schröder sagte am Montag zum Ende eines achtstündigen Besuchs der UNO-Konferenz: "Alles in allem lässt sich bereits jetzt absehen, dass wir in den Themen, um die es hier geht ... wichtige Schritte weitergekommen sind." Deutschland sagte nach den Worten des Kanzlers für die nächsten fünf Jahre insgesamt eine Milliarde Euro zu, die man in Partnerschaften mit Entwicklungsländern bei der Förderung erneuerbarer Energie und einer größeren Energieeffizienz einsetzen wolle.
Fazit der 1. Woche: Weltgipfel einigt sich auf... Lippenbekenntnisse Zum Ende der ersten Woche des Weltklimagipfels sind kaum Fortschritte erzielt worden. Bisher einigten sich die Teilnehmer nur darauf, bei Arten- und Klimaschutz sich künftig mehr anstrengen zu wollen. Nach Ansicht von Beobachtern sind es vor allem die USA und die OPEC-Staaten, die weiter reichende Beschlüsse boykottieren, so Entwicklungsministerin Heidi Wieczorek-Zeul. Mit Spannung wird nun die zweite Woche erwartet, in der viele Staatsoberhäupter in Johannesburg eintreffen werden und mit ihrer Autorität dem Gipfel vielleicht doch noch eine positive Wendung geben könnten.
Quintessenz vom 4. Tag: AIDS beeinflusst Entwicklungsbemühungen Die starke Ausbreitung der Immunschwächekrankheit AIDS droht die Bemühungen um mehr Umweltschutz und bessere Lebensverhältnisse einzuschränken. Mit dieser Warnung meldeten sich Experten der UNO-Organisation gegen AIDS auf dem Weltgipfel am Donnertag zu Wort. Soweto: NEIN zu Kindesmissbrauch, Vergewaltigung und AIDS
Quintessenz vom 3. Tag: Über 180 Milliarden für Trinkwasser notwendig Die Gipfel-Delegierten haben am Mittwoch darüber beraten, wie die weltweite Trinkwasserversorgung verbessert werden kann. Der UN zufolge haben 1,1 Milliarden Menschen keinen Zugang zu Trinkwasser. 2,4 Milliarden Menschen müssen ohne sanitäre Einrichtungen auskommen. Nach UN-Schätzungen müssen daher die Investitionen für Trinkwasser-Projekte weltweit auf 183 Milliarden Euro verdoppelt werden.
Quintessenz vom 2. Tag: Gerechtere Agrarwirtschaft gefordert Einen ungehinderten Zugang der Dritten Welt zu neuen Agrartechnologien haben die Delegierten am zweiten Tag des UN-Gipfels für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg gefordert. Die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) gab in diesem Zusammenhang zu bedenken, dass eine erfolgreiche nachhaltige Entwicklung erst nach einer Überwindung von Hunger und Armut möglich sei. Kritik ernteten die Europäische Union und die Vereinigten Staaten wegen ihrer Agrarsubventionen.
Quintessenz vom 1. Tag: Verhandlungen haben begonnen Nachdem bislang Arbeitsgruppen Vorgespräche führten, sollen nun die Minister die Verhandlungen übernehmen. Dabei geht es um wichtige Themen wie Energie und Finanzen. Auch der Marktzugang für Produkte der Entwicklungsländer steht auf der Tagesordnung. Bundeskanzler Gerhard Schröder rief anlässlich des Gipfels die US-Regierung erneut auf, sich dem Kyoto-Protokoll für weltweiten Klimaschutz anzuschließen. Eine von ihm geführte Bundesregierung werde sich dafür einsetzen, die USA doch noch zu diesem Schritt zu bewegen, sagte Schröder am Montagabend auf einer Wahlkundgebung. Schröder wird am 2. September nach Johannesburg reisen und zur deutsche Delegation stoßen, die von Bundesumweltminister Jürgen Trittin und Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul geleitet wird. Stress, Papierberge und schwindender Überblick mm Südafrikas Botschafter über den Gipfel & afrikan. Erwartungen mm Forum der NGOs in Johannesburg eröffnet mm DNR: USA führen Krieg gegen die Natur
Gipfelstatistik Von den 195 souveränen Staaten weltweit haben 190 VertreterInnen nach Johannesburg entsandt. Das ist die bisher größte Länderbeteiligung an einer UN-Veranstaltung. Für die Verhandlungen nächste Woche werden 104 Staatsoberhäupter erwartet. Bis Dienstag hatten sich in Johannesburg 7118 Regierungsdelegationsmitglieder, 5802 zivilgesellschaftliche Vertreter und 2932 Medienvertreter akkreditiert, insgesamt knapp 16000. Dazu kommen noch 600 UN-Kräfte und 400 lokale Hilfskräfte, nicht gerechnet Sicherheits- oder Dienstleistungskräfte.
Vorfeld Wenn Ende August die Staatschef und ihre Delegationen in Johannesburg auf dem Weltgipfel zusammentreffen werden, ist im Vorfeld bereits viel Arbeit geleistet worden. Unter Federführung der Vereinten Nationen findet seit mehr als einem Jahr ein intensiver Beratungsprozess statt, der strittige Fragen klären und vor allem gemeinsame Positionen erarbeiten soll. Wer steht dabei wo? Was wurde beschlossen? Was kann der Gipfel erreichen?
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Kampf um Köpfe - Dialog & Lobbyismus
Powell provoziert Plenums-Buhrufe für Bush Wahrscheinlich hatte US-Außenminister Colin Powell einfach ein paar Extra-Minuten gebraucht, um sich ein paar gute Argumente einfallen zu lassen. Oder leichtes Unwohlsein hatte den Spatzen unter den Falken bei dem Gedanken befallen, der Welt die unnachgiebige Haltung seiner Regierung zu erklären. So ließe sich einfach erklären, warum Powell am Mittwoch Morgen fünf Redebeiträge später als im Protokoll vorgesehen an das Podium im Plenarsaal trat. Aber das ist wohl romantische Spiekenkökerei. [Mehr...]
Rede von Colin Powell
Kanzler Schröder wirbt für die Umwelt - und denkt dabei an seine Wiederwahl
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Schröder wies Kritik zurück, er habe den Weltgipfel lediglich für einen öffentlich-keitswirksamen Kurzauftritt besucht. Er habe damit vielmehr ein Signal setzen wollen, dass die in Johannesburg diskutierten Themen, nämlich der Kampf gegen Armut und für Klima- und Umweltschutz, von größter Bedeutung sei, sagte der Kanzler. [Mehr...]
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Erdgipfel in Südafrika: Schröder stichelt gegen Amerikaner und Franzosen Kämpfen für den Kanzler oder Platz 42 - NGO applaudieren SchröderIndustrie & Umwelt: “Grüne Farbe” für alte Projekte?
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Sogenannte “Typ-II-Partnerschaften” (Kooperation zwischen Industrie und Umweltpolitik) könnten eines der wenigen konkreten Ergebnisse des Weltgipfels in Johannesburg sein, um nachhaltige Entwicklung auf den Weg zu bringen. Bereits bei den Vorbereitungskonferen-zen wussten viele Beobachter, dass die UN stark auf diese neue Kooperations-form zwischen Unternehmen auf der einen und NGO oder staatlichen Partnern auf der anderen Seite setzen werden. [Mehr...] | Regierungen wollen mit der Wirtschaft Umweltprobleme lösenmm Südafrikanische Industrie behauptet Gipfelerfolg mm Brennende Kohlegruben in Südafrikas RuhrgebietReportage: Landlose fordern ReformenSüdafrikanische Industrie behauptet Gipfelerfolg Südafrikanische Industriegiganten behaupten, die erste sogenannte Type-II-Partnerschaft des Weltgipfel in Johannesburg abgeschlossen zu haben. Diese Vereinbarungen zwischen Unternehmen und staatlichen oder zivilgesellschaftlichen Organisationen zu nachhaltigerem Verhalten sollen, das propagiert besonders intensiv die USA, gesetzliche Vorschriften und Restriktionen unnötig machen. [Mehr...] Regierungen wollen mit der Wirtschaft Umweltprobleme lösen Reportage: Landlose fordern Reformen Von Welt, Geld und Paragraphenreitern Eine Abkehr von der sektoralen Umweltpolitik forderte Klaus Töpfer, Direktor des UN-Umweltprogramms UNEP, beim zweiten „Böll Breakfast Briefings" am Mittwoch Morgen in Johannesburg. Das unterstützt auch die Weltbank, die in ihrem der Weltentwicklungsbericht (WDR Armutsbekämpfung, die Bewahrung der Biodiversität und den Klimaschutz in den Vordergrund stellt. Währenddessen wird in den Verhandlungsrunden aber um jedes Komma gefeilscht: In der Kontaktgruppe zu Handel, Finanzen und Globalisierung versuchen die USA nach Angaben von NGO-Beobachtern offenbar alles in ihrer Macht stehende, um den Text weiter abzuschwächen. Die Unterhändler tagten am Dienstag bis 3.30 Uhr in der Nacht. Sie schlossen ihre Sitzung mit einer neuen Textversion, in der Einigung in 52 Paragraphen erzielt werden konnte. 22 Unterabschnitte sind weiter strittig. ? Böll's Breakfast Briefings - Global Governance [Mehr...] ? Kleine Fortschritte bei Handel und Finanzen [Mehr...] ? Nachhaltigkeit, wie sie die Weltbank sieht [Mehr...] ? EU-US “Non-Paper” zu Globalisierung, Handel und Finanzen [Mehr...]
Jetzt wird über Klima verhandelt - Warten auf Trittin Die Diskussion zum Klimaschutz auf dem Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung (WSSD) in Johannesburg braucht jetzt eine deutliche Unterstützung für ambitionierte Ziele. Nach Einschätzung des WWF laufen die Verhandlungen sonst Gefahr, im Taktieren der Bürokraten unterzugehen. [Mehr...]
Frauenaktionsplan auf dem Gipfel vorgestellt. [Mehr...]
EU-US “Non-Paper” zu Globalisierung, Handel und Finanzen Ihre gemeinsamen Vorstellungen wie die kontroversen Themen Globalisierung, Handel und Finanzen im Aktionsplan des Weltgipfels aufgegriffen werden sollen, haben die EU und die Vereinigten Staaten in einem sogenannten “Non-Paper” fixiert, das am Wochenende in Johannesburg kursierte. [Mehr...]
NGO-Perspektiven
Videokonferenz: Der Weltgipfel am Tag vor seinem Abschluss. Live-Schaltung mit prominenten Gästen in Johannesburg und Berlin. Am 03.09.2002 um 19.30 h in Berlin [Mehr...]
NRO´s: Bisher gemischte Gefühle Die ECO-Equity Coalition, ein Zusammenschluss von acht international tätigen Ökologie-NGO, ruft dazu auf, den Erdgipfel in Johannesburg nicht vorzeitig abzuschreiben. Dennoch: Viele Delegierte klagen dieser Tage über lange Wege, Wartezeiten und organisatorisches Chaos. Einige schreiben es rasch den „afrikanischen Gastgebern“ zu, nur wenige kennen die Hintergründe: Der Vorbereitungsprozess zum Weltgipfel hat bei den südafrikanischen Gastgebern der Weltzivilgesellschaft zu tiefgreifenden Verstimmungen und Krisen geführt. Dazu ausführliche Berichte unserer Korrespondenten: ? NGO-Koalition: Johannesburg nicht vorzeitig abschreiben [Mehr...] ? Viele NGO´s bleiben im offiziellen Kongresszentrum vor der Tür [Mehr...] ? Südafrikanische Innenpolitik entzweit NGO [Mehr...]
Verbrauchsbarometer des Nachhaltigkeitsgipfels Wie nachhaltig der Nachhaltigkeitsgipfel selbst tatsächlich ist, misst in Johannesburg das "Greening the WSSD Comsumption Barometer". Und siehe da, die Bilanz ist so schlecht nicht. [Mehr...]
Jo'burg Memo „beste Publikation des Gipfels" Der „Summit Star", ein tägliches Extrablatt der Johannesburger Tageszeitung „The Star" und inoffizielles Gipfelorgan, hat das von der Heinrich-Böll-Stiftung herausgegebene „Jo'burg Memo - Ökologie, die neue Farbe der Gerechtigkeit" als „beste Publikation des Weltgipfels" ausgezeichnet. Das Jo'burg Memo ist ein Beitrag zur Debatte über die Ziele des Gipfels, aber auch über die globale Agenda nachhaltiger Entwicklung für das kommende Jahrzehnt.
Erste Demos und Ausschreitungen Seit Montag läuft die größte UN-Konferenz der Geschichte. Während Organisatoren und Teilnehmer hinter verschlossenen Türen noch heftig über die strittigen Punkte diskutieren, demonstrierten am Wochenende bereits Globalisierungsgegner und Anhänger der Landlosen-Bewegung. 200 Menschen wurden verhaftet. [Mehr...]
“Uncovering GreenWash” – die ersten beiden “Shadow Reports” vorgestellt "Friends of the Earth Middle East” und die Heinrich-Böll-Stiftung begannen gestern im “Böll-Forum” in Johannesburg die von nun an tägliche Präsentation von Shadow Reports (Schattenberichten) unter dem Titel “Uncovering GreenWash”. Mit “GreenWash” bezeichnen Ökologie-Gruppen die zunehmende Praxis von Industrieunternehmen, sich zwar ein ökologisches Image zu geben, tatsächlich aber weiter umweltschädlich zu produzieren. Am Montag wurden Berichte aus Äthiopien und Dänemark vorgestellt. In den kommenden Tagen werden Shadow Reports aus weiteren 16 Ländern folgen, darunter Israel, die USA, Brasilien und Thailand.
Böll‘s Breakfast Briefings- Die „Böll‘s Breakfast Briefings“ (BBB) sind eine Reihe von konzentrierten Arbeitsfrühstücken während des Johannesburg-Gipfels. Jedes Treffen wird sich einem Schlüsselthema widmen. 26.08.2002: Unternehmensverantwortung [Mehr...]
Böll-Forum in Johannesburg eröffnet Am Sonntag Abend wurde auf dem Global Peoples Forum in Johannesburg das Böll-Forum mit einem „Grand Opening“ eröffnet. Ralf Fücks, Co-Vorsitzender der Heinrich-Böll-Stiftung, begrüßte rund 400 Gäste aus aller Welt und ludt sie ein, bis zum 4. September die über 50 verschiedenen Veranstaltungen auf dem Böll-Forum zu besuchen. [Mehr...]
Eurogrüne stellen 6 Kernforderungen vor: „Just Solutions!" Abgeordnete der Fraktion Grüne/Europäische Freiheitsallianz im Europaparlament stellten am Samstag auf dem deutschen Stand im Ubuntu Village ihre 6 Hauptforderungen an den Weltgipfel in Johannesburg vor, die hier dokumentiert werden. [Mehr...]
GreenHouse im Herzen Johannesburgs eröffnet Kritiker haben im Vorfeld des Gipfels Johannesburg als „the most unsustainable city in the world" bezeichnet. Energie- Wasser- und Flachenverbrauch der wohlhabenden, meist weißen Einwohner dieser Stadt sind exorbitant. Da fällt ein Projekt wohltuend aus dem Rahmen, das am Wochenende im Herzen von Johannesburg eingeweiht wurde: das GreenHouse der südafrikanischen Umweltorganisation Earthlife Africa, Projektpartner der Heinrich-Boll-Stiftung. Konzipiert und gebaut wurde das Niedrig-Energiehaus unter ausschließlicher Verwendung von einheimischen Baumaterialien. [Mehr...]
Globalisierungskritisches Teach-In in Witwatersrand-University Namhafte GlobalisierungskritikerInnen haben am Wochenende vor Beginn des Weltgipfels in einem Teach-in in der Witwatersrand Universitat die sozialen und ökologischen Auswirkungen der wirtschaftlichen Globalisierung kritisiert. [Mehr...]
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Impressionen - Bilder aus Jo-Burg
02.09.02: Auftritt der Mächtigen
   Fotos: IISD
29.08.02: Afribike
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Unter dem Motto „Südafrika – Fahrradfahren in ein bessere Zukunft“ versucht die Initiative „Afribike“, die großen Verkehrsprobleme in Südafrika zu lösen und gleichzeitig Arbeitsplätze in meist von Schwarzen bewohnten Townships zu schaffen. In Millionensiedlungen wie Soweto gibt es keinen öffentlichen Nahverkehr und das Fahrrad gilt als exotische Rarität. Weitere Infos: www.afribike.org
| 28.08.02: Bölls Breakfast Briefings
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26.08.02: Eröffnung der Foren
 Fotos: IISD
25.08.02: Auftakt des größten UN-Gipfels aller Zeiten
   Von links n. rechts: Offizielles Hissen der Fahnen | Greenpeace Heißluftballon | GreenHouse-Projekt in Johannesburg eröffnet. Fotos: IISD, Greenpeace, EarthLife Africa
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